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Drohnen-Warnzone: So funktioniert die Warnung aufs Handy
Eine Warnzone meldet sich, sobald jemand in Ihrem Umkreis eine Drohne meldet. Wie die Warnung entsteht, was in der Nachricht steht und was mit Ihren Daten passiert.
Eine Warnzone ist ein Umkreis, den Sie in der Luftwacht-App festlegen, etwa um Ihr Zuhause, Ihren Hof oder Ihren Betrieb. Meldet dort jemand eine Drohnensichtung, bekommt Ihr Handy eine Push-Nachricht. Hier steht Schritt für Schritt, was dabei passiert.
1. Jemand meldet eine Drohne
Alles beginnt mit einer Beobachtung: Ein Mensch sieht eine Drohne und meldet sie bei Luftwacht, über die Website oder die App. Er gibt Ort, Zeit, Größe und Flugverhalten an, auf Wunsch mit Foto. Luftwacht ist ein Meldenetz von Bürgerinnen und Bürgern, keine Radaranlage. Die Warnzone warnt also vor gemeldeten Sichtungen.
2. Die Meldung wird automatisch geprüft
Bevor eine Meldung auf die Live-Karte kommt, läuft eine automatische Prüfung: Passt die Beschreibung zum Ort auf der Karte, und enthalten Foto und Text nichts, was nicht öffentlich gehört, etwa Werbung oder erkennbare Personen? Bei den letzten hundert Meldungen dauerte diese Prüfung im Mittel rund drei Sekunden. Meldungen, die sie nicht bestehen, hält Luftwacht zurück, bis ein Mensch sie angesehen hat; sie lösen keine Warnung aus. Außerdem gleicht Luftwacht den Flugverkehr zur Sichtungszeit ab: Wer über die Website meldet, sieht direkt nach dem Absenden, ob ein Flugzeug oder Hubschrauber mit Transponder in der Nähe war.
3. Der Server prüft, welche Warnzonen betroffen sind
Sobald die Meldung öffentlich ist, rechnet der Server für jede feste Warnzone die Entfernung zwischen Mittelpunkt der Zone und gemeldetem Ort aus. Liegt die Sichtung innerhalb des Radius, geht die Warnung an das Gerät, zu dem die Zone gehört. Hat ein Gerät mehrere Zonen, kommt nur eine Nachricht, und zwar für die nächstgelegene Zone.
4. Die Push-Nachricht
Die Nachricht heißt „Drohne in Ihrer Nähe gemeldet“. Darin stehen der Ort der Sichtung und die Entfernung zum Mittelpunkt Ihrer Warnzone, unter einem Kilometer in Metern, sonst in Kilometern. Haben Sie Ihrer Zone einen Namen gegeben, etwa „Zuhause“ oder „Koppel“, steht er mit in der Nachricht. Der Ort erscheint so wie auf der Karte, also ohne Hausnummer.
Wischen Sie die Nachricht weg, ist die Warnung nicht verloren: In der App finden Sie die Sichtungen der letzten 30 Tage in Ihrer Zone mit Abstand und Link zur Karte.
Feste und mitlaufende Warnzonen
- Feste Zone: ein Umkreis um einen Ort, den Sie wählen. Der Server kennt den Mittelpunkt und schickt bei einem Treffer eine sichtbare Nachricht. Eine feste Zone bis 5 km ist kostenlos.
- Mitlaufende Zone (Premium): Der Umkreis wandert mit Ihrem Handy. Ihr Standort verlässt dabei das Gerät nicht. Der Server schickt die Koordinaten neuer Sichtungen an alle Geräte mit mitlaufender Zone, und erst Ihr Handy rechnet aus, ob die Sichtung in Ihrem Umkreis liegt. Auf dem iPhone kann das System solche Hintergrund-Nachrichten verzögern oder bündeln.
Probewarnung und Wochenbericht
Damit Sie wissen, wie eine Warnung aussieht, können Sie in der App eine Probewarnung an Ihr eigenes Handy schicken, bis zu dreimal am Tag. Außerdem kommt sonntags am späten Nachmittag ein kurzer Wochenbericht: wie viele Sichtungen in den letzten sieben Tagen im Umkreis von 25 km um Ihre Zone gemeldet wurden (oder im Radius Ihrer Zone, wenn er größer ist). So sehen Sie, dass die Zone arbeitet, auch wenn wochenlang nichts passiert. Den Bericht können Sie abschalten oder zusätzlich per E-Mail bekommen.
Was mit Ihren Daten passiert
Sie brauchen kein Konto und geben weder Namen noch Adresse an. Die App arbeitet mit einer anonymen Gerätekennung. Gespeichert werden der Mittelpunkt und der Radius Ihrer festen Zonen und das Push-Kennzeichen Ihres Geräts, damit die Nachricht ankommt. Bei mitlaufenden Zonen bleibt Ihr Standort auf dem Handy. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie viel eine Warnzone bringt und wo ihre Grenzen liegen, lesen Sie im Artikel Was bringt eine Drohnen-Warnzone?. Wie Sie Radius und Ort gut wählen, steht in Warnzone einrichten.
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Dieser Beitrag wurde KI-gestützt recherchiert und redaktionell geprüft.